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Rotunde des Hl. Matin (Rotunda sv. Martina)

Die Rotunde des Heiligen Martin ist die größte und älteste erhaltene Rotunde auf Prager Gebiet. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts errichtet. Mehrmals in ihrer langen Geschichte entkam sie der Zerstörung, währned des Dreißigjährigen Kriegs wurde sie zum Beispiel als Lager für Schießpulver verwendet. Eine Kanonenkugel, die in die Wand rechts vom Fenster bis zur Forderfront eindrang, erinnert angeblich an das Wüten des preussischen Herres im Jahre 1757. Die Rotunde dient heute für kirchliche Zwecke der Vyšehrader Kapitels.

Rotunde des Hl. Matin (Rotunda sv. Martina), V Pevnosti, Praha 2 - Vyšehrad, 128 00
Web: http://www.kkvys.cz, e-mail: info@kkvys.cz
tel.: +420224911353, +420602495518

Objekt geschichte


Die Rotunde wurde in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut, nach dem Ausbau der Festung wurde sie in ein Staublager umgewandelt. Eng war es für sie im Jahre 1841, als sie dem Verkehrsweg zwischen der Neustadt und Pankrác Platz machen sollte, dem Grafen Karl Chotek von Chotkow gelang es allerdings, die romanische Rotunde zu bewahren. Im Jahre 1875 wurde sie von dem Wyschehrader Kapitel gekauft und dieses ließ sie nach dem Entwurf vom Arch. Anton Baum renovieren. Anton König und Johann Hermann schufen im Innenraum Wandgemälde und Franz Sequens das Altargemälde. Das heutige Aussehen ist das Ergebnis mehrerer Reparaturen. Der Innendurchmesser der Rotunde beträgt 650 cm, die Apsidentiefe 220 cm und die Mauerdicke 95 - 97 cm. Über dem im pseudoromanischen Stil geschaffenen Portal ist eine Kanonenkugel zum Andenken der preußischen Belagerung Prags im Jahre 1757 vermauert. Den Eingang gab es ursprünglich auf der Westseite. Die Rotunde hat auf dem Dach eine sog. Laterne, die durch einen vergoldeten Kreuz mit Halbmond und Sonne abgeschlossen ist.

 

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