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Strahov Bildgalerie (Strahovská obrazárna)

Eine der bedeutendsten, mitteleuropäischen Sammlungen an gotischer Malerei, an Rudolfinischer Kunst und an Barock- und Rokoko-Malereien befindet sich im Areal des Prämonstratenserklosters am Strahov.

Strahov Bildgalerie (Strahovská obrazárna), Strahovské nádvoří 1, Praha 1 - Hradčany, 110 00
Web: http://www.strahovskyklaster.cz, e-mail: art.strahov@volny.cz
tel.: +420233107722

Öffnungszeiten

Januar – Dezember

ganze Woche
09.30 – 17.00

Eintrittspreise

Grundpreis

120 Kč

ermäßigter Eintrittspreis

60 Kč

Eintrittspreis für Familien

200 Kč

Programme

Objekt geschichte

Strahov-Gemäldegalerie

Die Gemäldegalerie des Prämonstratenserklosters auf Strahov präsentiert bedeutende Werke der bildenden Kunst des 14. bis 19. Jahrhunderts, die in wunderschönen Innenräumen des Strahov-Klosters im spezial gestalteten oberen Kreuzgang des Paradieshofs installiert sind. Bereits im 18. Jahrhundert hatte das Prämonstratenserkloster wertvolle künstlerische Sammlungen. Im Jahre 1836 stiftete daraus der Abt Hieronymus Joseph Zeidler eine Klostergemäldegalerie, die bis zum Jahr 1950 erweitert wurde, als das gesamte Kloster durch das kommunistische Regime aufgelöst und wertvolle Kunstwerke in Galerien und Sammlungen anderer Institutionen verstreut wurden. Der November 1989 brachte die Rückübertragung des Kirchenvermögens, die ermöglichte, wertvolle Sammlungen dem Strahov-Kloster zurückzugeben. Zur Renovierung der Sammlung, zum Aufbau einer neuen Exposition und deren Präsentierung der Öffentlichkeit in der Strahov-Gemäldegalerie kam es im Jahre 1993. Die Öffentlichkeit kann 99 der wertvollsten Gemälde und Plastiken der Sammlung in der ersten Etage des Klosterkreuzgangs bewundern.

Es geht um eine der wertvollsten Klostersammlungen in Mitteleuropa. Es gibt hier geschlossene Komplexe von Gemälden und Plastiken der böhmischen und mitteleuropäischen Gotik (Strahov-Madonna aus der Zeit um 1340, St. Barbara von Strahov um 1410, Strahov-Altar vom Meister des Leitmeritzer Altars und weitere). Man kann Werke der rudolphinischen Malerei (B. Spranger, J. Heintz), Werke des böhmischen und mitteleuropäischen Barocks (J. J. Hering, K. Škréta, P. Brandl), Rokokomalerei und Gemälde führender böhmischer Maler aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts (L. Kohl, F. X. Procházka) sehen. Hier ist auch die holländische, flämische und italienische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts vertreten.

Das berühmteste Gemälde der Sammlung ist das Rosenkranzfest von Albrecht Dürer, das vom Kloster im Jahre 1793 gekauft und bis 1934 ausgestellt wurde. Seitdem ist es in der Nationalgalerie ausgestellt. Die Besucher können hier die in den Jahren 1840 - 1841 beim Restaurieren des Dürer-Originals angeschaffte Kopie des Rosenkranzfestes sehen.

Einen Bestandteil der Sammlung bildet auch die große Kollektion der Grafik und der kunsthandwerklichen meistens liturgischen Gegenstände aus dem Zeitraum vom 14. bis 19. Jahrhundert. Zu den wertvollsten gehören zwei gotische Überrestplatten aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts - wertvolle Veranschaulichungen der gotischen Edelschmiedekunst.

 

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