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Jan-Hus-Denkmal (Pomník Mistra Jana Husa)

Ein Denkmal aus Stein und Bronze, dessen Autor Ladislav Šaloun ist. Es zählt zu den bedeutendsten symbolischen Jugendstilarbeiten der monumentalen tschechischen Bildhauerei.

Jan-Hus-Denkmal (Pomník Mistra Jana Husa), Staroměstské náměstí, Praha 1 - Staré Město

Altstadt - Altstädter Ring; ein Denkmal aus Stein und Bronze, dessen Autor Ladislav Šaloun ist. Es zählt zu den bedeutendsten symbolischen Jugendstilarbeiten der monumentalen tschechischen Bildhauerei.


Dominant ist die Gestalt des Märtyrers Hus über dem abbrennenden Scheiterhaufen, während er zur Hauptkirche der Hussiten blickt, die der Jungfrau Maria vor dem Teyn geweiht ist. Des Weiteren eine Gruppe von Personen, Kämpfern mit Pavese und Dreschflegel. Gegenüber steht eine Gruppe bezwungener, gedemütigter Menschen, die die Vertriebenen in der Zeit der Unterdrückung nach der Schlacht am Weißen Berg darstellen. Im Jahr 1903 wurde der Grundstein gelegt, 1915 wurde das Mahnmal inoffiziell enthüllt (eine feierliche Enthüllung wurde untersagt) - die Feierlichkeiten wurden aufgeschoben, da man den Zeitpunkt für eher ungünstig hielt. Die Prager beschlossen daher, das Mahnmal wenigstens mit Blumen zu bedecken. Die Aufschriften wurden erst nach der Gründung der Republik ergänzt. Im Jahr 1926 kamen Feuerschalen und ein Geländer hinzu.


Aufschriften des Mahnmals
- an der Stirnseite: Liebet einander, gönnt jedem die Wahrheit (Autor: Jan Hus)
- von links: Sei lebendig, du von Gott geweihtes Volk, stirb nicht.
- von rechts: Ich glaube daran, dass die Regierung Dir, oh böhmisches Volk, nachdem sich das Zornesgewitter gelegt hat, das zurückgibt, was Dein ist.
- an der Rückseite: Dies sind die Gotteskämpfer und ihr Gesetz.

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