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Brunnen Terezka (Kašna Terezka)

In der Wand des zum Clam-Gallas Palais gehörenden Gartens steht ein Brunnen mit einer Moldau-Allegorie, die Statue einer Frau, die zwei Wassergefäße hält. Terezka wird er vermutlich deshalb genannt, weil die Mädchen, die hier Wasser holten, so hiessen.

Brunnen Terezka (Kašna Terezka), Mariánské náměstí 3, Praha 1 - Staré Město, 11000

Prager Altstadt, Mariánské nám.; in der Wand des zum Clam-Gallas Palais gehörenden Gartens steht ein Brunnen mit einer Moldau-Allegorie, die Statue einer Frau, die zwei Wassergefäße hält. Aus einem fließt ein symbolischer Wasserstrahl mit fünf Sternchen,, dem Attribut des hl. Johann Nepomuk, der in der Moldau den Märtyrertod starb, aus dem zweiten Gefäß fließt ein tatsächlicher Wasserstrahl, der die Moldau symbolisiert, in den Brunnen.

Gestaltet wurde dieser Brunnen von Václav Prachner im Jahr 1818 nach Zeichnungen und gezeichneten Vorlagen des ersten Direktors der Prager Akademie der Malkünste, Josef Berglers. Die Herstellung des Brunnens bezahlte der Kunstliebhaber Graf Clam-Gallas.

Terezka wird er vermutlich deshalb genannt, weil die Mädchen, die hier Wasser holten, so hiessen. Die Legende erzählt, dass ein absonderlicher Rentner, ein ehemaliger Rittmeister, der an dem Platz wohnte, stundenlang aus dem Fenster auf die Statue blickte und sich in sie verliebte. Angeblich hinterließ er ihr einige tausend Goldstücke, doch sollen die Hinterbliebenen die Aufhebung der Gültigkeit seines letzen Willens erreicht haben.

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