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Klosterkirche der Hl. Maria – Bei den Kajetanern (Klášterní kostel Panny Marie - U kajetánů)

Die Kirche mit Kreuzgrundriss wurde im Stil des klassischen Barocks in den Jahren 1691-1717 durch die Theatiner Klosterbrüderschaft (Kajetaner) errichtet. Die architektonisch herausstechende Theatinerkirche beeindruckt ebenfalls mit ihrer umfangreichen Sammlung an Skulpturen und Bildern. Das Werk des Prager Architekten J. B. Mathey, welchem der Entwurf der Kirche zuzuschreiben ist, führte J. Santini zu Ende. Zurzeit liegt die Kirche in Obhut der Redemptoristen.

Klosterkirche der Hl. Maria – Bei den Kajetanern (Klášterní kostel Panny Marie - U kajetánů), Nerudova, Praha 1 - Malá Strana, 118 00
Web: http://cssr.cz/cz/page/134, http://www.kathprag.cz/sankt-kajetan/
tel.: +420603241841

Regelmäßige römisch-katholische Gottesdienste
freitags: 18.00
samstags: 12.00 in deutscher Sprache
Besichtigung tgl. 15.00 - 17.00
Gelegentliche Orgelkonzerte

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Objekt geschichte

 

Das Kloster in der Nummer 24 wurde im Jahre 1672 im Haus an der Neuen Schlosstreppe gestiftet, das den Theatinern Graf Martinitz kaufte. Das Kloster ist ein einfacher Barockbau mit einem Garten, der bis zur Bergrampe reicht und heute der Prager Burg gehört. Die Gräfin von Sternberg ließ im Haus für die Mönche die Kapelle der Jungfrau Marie zu Einsiedel bauen. Wenn die Kapelle nicht mehr ausreichte, wurde die benachbarte St. Kajetan Kirche erbaut. Die Klosterkirche wurde zusammen mit dem Theatinerkloster gebaut und am 29. 9. 1717 geweiht. Im Jahre 1783 löste das Kloster Joseph II. auf. Bald geriet es ins Privateigentum und wurde in ein Wohnhaus umgewandelt. Sein Eigentümer, der bekannte Patriot und Apotheker Jan Dobromil Arbeiter überließ einer Patriotengruppe um Josef Kajetán Tyl das ehemalige Klosterrefektorium (Essraum), damit diese Gruppe dort das tschechische Theater spielen kann. Im Jahre 1869 kaufte das Haus die Kaiserin Marie Anna für den Redemptoristenorden (geistliche Arbeit in abgelegenen zurückgebliebenen Ortschaften unter den Ärmsten). Die Redemptoristen wurden aus ihrem Kloster im Jahre 1950 vom kommunistischen Regime vertrieben, die Kirche blieb allerdings den religiösen Zwecken erhalten.

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