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Kirche der Hl. Ludmilla (Kostel sv. Ludmily)

Die neugotische Kirche, die der Heiligen Ludmilla geweiht ist, bildet eine bedeutende Dominante im Prager Stadtteil Vinohrady. Sie wurde nach den Plänen des Architekten Josef Mocker in den Jahren 1888 – 1892 errichtet. Die zwei 60 Meter hohen Türme, jeder mit zwei Glocken, wirken wie zwei zum Gebet zusammengebundene/gefaltete Hände. Die Kirche ist eine aus Ziegeln errichtete dreischiffige Basilika, die über ein Querschiff verfügt und somit die Form eines Kreuzes bildet. Die Inneneinrichtung fesselt auf Grund der Farbigkeit der Vitragen mit den Heiligenbildnissen und ihrer reichhaltigen bildhauerischen und malerischen Ausschmückungen.

Kirche der Hl. Ludmilla (Kostel sv. Ludmily), náměstí Míru, Praha 2 - Vinohrady, 120 00
Web: http://www.ludmilavinohrady.cz/, e-mail: pastorace@centrum.cz
tel.: +420222521558

Objekt geschichte

Die neogotische Ludmillakirche, einer der besonders markanten Punkte im Prager Stadtpanorama, ist eine dreischiffige Basilika aus unverputzten Ziegelsteinen, mit zwei hohen Türmen an der Portalfassade. Die Kirche wurde in den Jahren 1888 - 1892 nach Plänen des Architekten Josef Mocker erbaut. Nach ihrer Fertigstellung wurde die Kirche vom Prager Erzbischof František Schönborn geweiht, anschließend wurden die sterblichen Überreste der hl. Ludmilla und des hl. Wenzel zeremoniell hierher gebracht. Jeder der beiden 60 m hohen Türme trägt zwei Glocken. Über der hohen Eingangstreppe befindet sich das Hauptportal, in dessen Tympanon sich ein Steinrelief der Heiligen Wenzel und Ludmilla von Josef Václav Myslbek mit Emblemen der vier Evangelisten von Jan Čapek befindet. In den Giebeln des Hauptschiffs und der Seitenschiffe stehen Statuen der böhmischen Landespatrone: St. Ludmilla, Kyrill und Methodius, St. Prokopius und St. Adalbert. Der Innenraum der Kirche besticht durch die Farbgestaltung der Fresken und Vitragen sowie durch die Vielfalt der verarbeiteten Themen.

Das Kirchengebäude ist im Besitz der römisch-katholischen Kirche.

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