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Spielzeugmuseum (Muzeum hraček)

Museumssitz ist das Gebäude des höchsten Burggrafenamtes der Prager Burg. Es ist hier eine Unzahl von einzigartigem Spielzeug ausgestellt. Sie könne hier traditionelles, tschechisches Spielzeug bewundern, historisches Spielzeug aus der ganzen Welt vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, unter anderem die ältesten Eisenbahnen der Marke Märklin mit Zubehör, Flugzeuge, Züge und Autos sowie eine Barbie-Sammlung. Bestandteil des Museums ist die Dauerausstellung des Filmemachers und Zeichners Ivan Steiger mit Holz- und Blechspielzeug.

Spielzeugmuseum (Muzeum hraček), Jiřská 6, Praha 1 - Hradčany, 110 00
tel.: +420224372294

Öffnungszeiten

Das Museum wird vom 7 November 2016 geschlossen. Die Museumsausstellung wird in den Clam-Gallas-Palais umgezogen.

Öffnungszeiten

Januar – Dezember

ganze Woche
09.30 – 17.30

Eintrittspreise

Grundpreis

70 Kč

ermäßigter Eintrittspreis

30 Kč

Eintrittspreis für Familien

120 Kč

Objekt geschichte

Oberste Grafschaft – Prager Burg

Zum Schluss der Georgstraße (Jiřská-Straße) gibt es auf der linken Seite das Gebäude der Obersten Grafschaft. Das Objekt entstand im Jahre 1555 für das Amt des höchsten Landesbeamten - des Burggrafen, der in Abwesenheit den König vertrat und zu diesem Zeitpunkt das Land regierte. Einst wurde hier auch hingerichtet, auf dem Vorhof wurde z.B. Dalibor hingerichtet. Johann von Lobkowicz ließ das Gelände nach dem Burgbrand durch den walachischen Architekten Giovanni Ventura bauen, der das alte Objekt mit dem erhaltenen romanischen Turm renaissanceartig modernisierte und die Fassade mit Sgraffiti schmückte. In den 90er Jahren führte weitere Regelungen Ulrich Aostalis durch. Im Zimmer des Grafschaftsgerichts erhielten sich die Originalverzierung aus dem 16. Jahrhundert, insbesondere die gemalte Holzdecke und Fresken. Das zum Vorhof führende barocke Eingangstor ist mit vier plastischen Wappen der obersten Berggrafen verziert. (Adam von Waldstein, Jaroslav Borsita von Martinitz, Johann Joseph von Wrtby, Karl Egon von Fürstenberg)

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Objekt zum Haus der tschechoslowakischen Kinder umgestaltet, wobei es zum Abriss einiger Hausteile kam. Gegenwärtig ist hier das Spielzeugmuseum untergebracht.

Seit 1994 finden im Grafschaftsgelände Shakespeare-Sommerspiele statt - hier werden Theaterstücke von William Shakespeare gespielt. Sie entstanden auf Anregung des damaligen tschechischen Präsidenten Václav Havel, der die Künstler aufforderte, die Prager Burg zu beleben und in ihre Räume die breiteste Öffentlichkeit zu verlocken. Als erste wurde hier die Komödie „Ein Mittsommernachtraum“ präsentiert.

Zum Bestandteil des Geländes ist der vierkantige Schwarzturm, in den Zeiten Karls IV. Goldturm, weil sein Dach mit stark vergoldeten Bleiplatten gedeckt wurde. Der Turm wurde als Bestandteil der romanischen Burgwallanlage gebaut. Im 16. Jahrhundert dienten die oberen Etagen des Turms als Gefängnis für Schuldner. Bei einem Prager Brand am 2. Juni 1541 ist er vom Rauch schwarz geworden und seitdem begann man ihn Schwarzturm zu nennen.

Die Prager Burg ist seit 1962 ein Volkskulturdenkmal.

 

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