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Vítkov

Der Hügel Vítkov, der von einem dichten Netz an Spazierwegen durchflochten ist, bietet einen einzigartigen Ausblick auf beinahe die ganze Stadt. Dieser Ort wurde nach dem Jahre 1929 großartig gestaltet und zum Nationaldenkmal umgestaltet. Im Park, in dem noch immer die Atmosphäre der 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts zu spüren ist, dominiert ein bronzefarbenes Reiterstandbild von Jan Žižka, das zu den führenden zehn Reiterstandbildern auf der Welt zählt.

Vítkov, Praha 3 - Žižkov, 130 00

Objekt geschichte

In der Zeit Karl IV. (Karel IV.) wurden an den Hängen Weinberge angelegt. Einige gehörten dem Prager Ratsherr Vítek von Hora, nach ihm ist der Berg benannt. Am 14. 7. 1420 besiegte hier das Hussitenheer mit Jan Žižka von Trocnov die Kreuzfahrer und seit jener Zeit wird der benachbarte Stadtteil Žižkov genannt.

Im Laufe der Jahrhunderte verwüsteten die Weinberge und erst in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde František Thomayer gebeten, auf dem Berg ein Stadtpark anzulegen. Der erste Weltkrieg unterbrach jedoch diese Pläne.

Große Umbauten kamen mit dem Bau der Nationalen Gedenkstätte im Jahr 1929. Auf dem Plateau um die Gedenkstätte herum ist nur niedrige Vegetation, dagegen sind die Hänge mit massivem Bewuchs bewachsen und das bildet eine monumentale grüne Basis der Gedenkstätte.

Es wachsen hier z. B. Gewöhnliche Robinien, Spitzahorne, Götterbäume, Gewöhnliche Rosskastanien, Winter-Linden, Zerreichen, Weiße Maulbeeren, Weymouth-Kiefern, Heckenkirschen, Spiersträucher. Entlang des Weges von Ohrada wachsen Silber-Ahorne und an den Hängen sind zahlreiche Pfade. Die Fläche der Parkanlage beträgt 14,93 ha.

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