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Jüdisches Museum in Prag – Maisel Synagoge (Židovské muzeum – Maiselova synagoga)

Die Maisel Synagoge wurde in den Jahren 1590 - 1592 vom Primus der Jüdischen Stadt, Mordechaj Maisel, erbaut, der auch den weitläufigen Renaissance-Umbau des Ghettos finanziert hat. Das ursprüngliche Renaissance-Gebäude litt sehr unter dem Brand im Jahre 1689 und im Laufe der Jahre wurden an ihm eine Anzahl von Reparaturarbeiten durchgeführt.

Jüdisches Museum in Prag – Maisel Synagoge (Židovské muzeum – Maiselova synagoga), Maiselova 10, Praha 1 - Josefov, 110 00
Web: http://www.jewishmuseum.cz, e-mail: office@jewishmuseum.cz
tel.: +420222749211

Öffnungszeiten

November – März

Montag
09.00 – 16.30
Dienstag
09.00 – 16.30
Mittwoch
09.00 – 16.30
Donnerstag
09.00 – 16.30
Freitag
09.00 – 16.30
Sonntag
09.00 – 16.30

April – Oktober

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Dienstag
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Donnerstag
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Freitag
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Sonntag
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Objekt geschichte

Maiselsynagoge – Jüdisches Museum

Sie wurde aufgrund des Privilegiums von Rudolph II. als Privatsynagoge des Primas der jüdischen Gemeinde Mordechai Meisel 1590 - 1592 gebaut. Der Baumeister Juda Coref de Herz entwarf seiner Zeit ein ungewöhnliches dreischiffiges Renaissancegebäude mit ausdrucksvollen gotisierenden Zügen. Den Bau leitete Joseph Wahl. Die ausgedehnte und stattliche Synagoge wurde auf 20 Pfeilern ausgebaut. Der Gründer Meisel widmete ihr eine Vielzahl wertvoller Ritualgegenstände. Die Synagoge wurde im Laufe der Jahre mehrere Male umgebaut. Im Jahre 1689 brannte sie total nieder und bei der Renovierung nach dem Brand wurde sie verkürzt und wird von nur noch 14 Pfeilern getragen. Das Hauptschiff wurde auf dem alten Grundriss erbaut, es wurde durch das Tonnengewölbe gewölbt, die Seitenschiffe hatten Etagengalerien. In den Jahren 1862 - 1864 wurde sie vom Arch. J. M. Wertmüller umgebaut. Zuletzt erzwang sich die Sanierung Josefovs an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert einen neuen gotisierenden Umbau nach dem Arch. Alfred Grott mit einem falschen Gerippe, einer eingebauten Galerie, neuen Fenstern und einer neugotischen Ausstattung des Innenraums.
Während des 2. Weltkriegs sammelten hier die Nazis etwa 6000 künstlerische Gegenstände aus sonstigen 153 böhmischen und mährischen Synagogen ein, von denen sie ein Gegenjudenmuseum errichten wollen. Die Sammlung wurde 1950 dem jüdischen Staatsmuseum übergeben, das später in der Meiselsynagoge die konstante Exposition “Silber der tschechischen Synagogen“ darstellte. In den 60er Jahren wurde der Innenraum umgebaut und in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die komplette Renovierung durchgeführt. Gegenwärtig ist in der Synagoge die konstante Exposition des jüdischen Museums “Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren 10. –18. Jahrhundert“ installiert.

 

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