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Nationalgalerie in Prag – Salmovsky Palais (Salmovský palác)

Das Salmovsky Palais ist ein großes, klassizistisches Palastgebäude, wie man es vom Hradschiner Platz (tsch.: Hradčanské náměstí) kennt. Nach der Rekonstruktion wurde das Gebäude eröffnet und dient heute hauptsächlich Ausstellungszwecken. Die Nationalgalerie hat hier eine neue Ausstellung zum Thema „Kunst des 19. Jahrhunderts vom Klassizismus bis zur Romantik“ vorbereitet. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind alternierenden Ausstellungsprojekten vorbehalten.

Nationalgalerie in Prag – Salmovsky Palais (Salmovský palác), Hradčanské náměstí 1, Praha 1 - Hradčany, 110 00
Web: http://www.ngprague.cz, e-mail: info@ngprague.cz
tel.: +420233081713

Öffnungszeiten

Januar – Dezember

Dienstag
10.00 – 18.00
Mittwoch
10.00 – 18.00
Donnerstag
10.00 – 18.00
Freitag
10.00 – 18.00
Samstag
10.00 – 18.00
Sonntag
10.00 – 18.00

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HINWEIS:

Die Dauerausstellungen der Nationalgalerie in Prag sind für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Studenten bis 26 Jahre kostenlos zugänglich. Für kurzzeitige Ausstellungen gelten die üblichen Eintrittspreise.​

Eintrittspreise

Grundpreis

300 Kč

ermäßigter Eintrittspreis

150 Kč

Die Dauerausstellungen der alten, modernen und zeitgenössischen Kunst kann man jetzt zum Einheitspreis von CZK 300, beziehungsweise CZK 150 mit Ermäßigung, besichtigen. Während der siebenwöchigen Gültigkeit des Tickets können Sie alle sechs Gebäude der Nationalgalerie in Prag besuchen.

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Programme

Objekt geschichte

Palais Salm (Kleines Palais Schwarzenberg)

Das palaisartige Dreischiffsgebäude entstand als klassizistischer Neubau mit deutlichen Empireeinflüssen durch einen radikalen Umbau der älteren Residenzen zwischen den Jahren 1800 bis 1811.

Es waren vor allem Renaissancepalais von Paul Sixt III. Freiherr von Trautson und den Herren von Sternberg, die in seinen Händen vor 1648 der Franz Karl Matthias Graf von Sternberg und nach ihm Johann Wenzel Graf von Paar verknüpften. Im Jahre 1770 kaufte beide Häuser Dr. jur. Josef Bretfeld und im Jahre 1795 überließ er sie dem Prager Erzbischof Wilhelm Florentin von Salm-Salm. Der ließ die Häuser in den Jahren 1810 - 11 umbauen und nach dem Projekt seines Architekten František Pavíček (Pawitschek) das Palais bauen.

Der Erzbischof starb aber inzwischen und das Palais gewann nach weiteren fünf Jahren Josef Fürst von Schwarzenberg und schloss es als Wohnzusatz seinem benachbarten großen Renaissancepalast an. Das Palais diente dann der Krumau-Primogenitur der Schwarzenberger als Prager Residenz bis zum Jahr 1945.

In der Nachkriegszeit wurde das Palais verstaatlicht und zu diplomatischen Zwecken genutzt.

Seit 2003 wird es von der Nationalgalerie verwaltet. In den Jahren 2008 - 2012 erfolgte ein umfangreicher Umbau.

Der Palaisbau hat auf die französische Art und Weise zusätzlich einen kleinen Vorhof (cour d´honneur), der vom Platz nur durch ein gewaltiges Gitter mit einem Gittertor getrennt ist.

 

 

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