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Náměstí Míru

Zentral gelegener Platz der königlichen Weinberge. Sein Innenbereich ist als Park gestaltet. Die Dominante bildet die neugotische Kirche der Heiligen Ludmila, erbaut in den Jahren 1888 – 1893 nach Plänen und unter der Aufsicht des Architekten Josef Mocker und des Jugendstil-Theaters im Prager Stadtteil Vinohrady aus den Jahren 1904 – 1907. Der Platz des Friedens (tsch. Náměstí Míru) ist ganzjährig Austragungsort zahlreicher unterschiedlicher Veranstaltungen.

Náměstí Míru, náměstí Míru, Praha 2 - Vinohrady, 120 00

Gegen Ende der 60-er Jahre des 19. Jahrhunderts kam die Frage nach einem Hauptplatz im Stadtteil der königlichen Weinberge auf. Es wurde glücklicherweise eine Fläche an der Kreuzung der heutigen Englischen und Jugoslawien Straße (Anglická & Jugoslávská třída) ausgewählt. In den Jahren 1884 – 1926 trug der Platz den Namen „Purkyňovo náměstí“, später wurde er auf Platz des Friedens umbenannt. Dies geschah zur Erinnerung an die Friedensordnung in Europa nach dem Ersten Weltkrieg. In den Jahren 1933 – 1940 trug der Platz den Namen „Vinohradské náměstí“ und in der Zeit der deutschen Okkupation in den Jahren 1940 – 1945 Reichsplatz (Říšské náměstí) umbenannt. Nach der Okkupation wurde ihm seine Bezeichnung „Vinohradské náměstí“ zurückgegeben und im Jahre 1948 wurde er wieder auf Platz des Friedens zurückbenannt.

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