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Der Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren II. - von der Emanzipation bis zur Gegenwart / Das Silber tschechischer Synagogen

Jüdisches Museum in Prag – Spanische Synagoge (Židovské muzeum – Španělská synagoga), Dušní 12, Praha 1 - Josefov, 110 00
Web: http://www.jewishmuseum.cz, http://www.bejt-praha.cz, e-mail: office@jewishmuseum.cz
tel.: +420222749211

Datum und Zeit der Veranstaltung

1. 1. 2010 – 31. 12. 2018

Die Dauerausstellung widmet sich der Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren II. - von der Emanzipation bis zur Gegenwart (Dějiny Židů v Čechách a na Moravě od emancipace po současnost). Die schließt an den ersten Teil der historischen Ausstellung an, die in der Maisel Synagoge untergebracht ist. Sie stellt die Geschichte der Juden vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts dar. Porträts bedeutender Persönlichkeiten mit Beispielen ihrer Arbeit bringen den Besuchern die traditionelle, jüdische Gelehrtheit, ihre Aufklärung, das jüdische Schulwesen und die Wissenschaft am Ende des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts näher.

Die Ausstellung informiert über die kulturellen, gesellschaftlichen und sportlichen Tätigkeiten der zionistischen Gesellschaft und Organisation. Der Anteil der Juden an der industriellen Entwicklung wird anhand von bis heute bestehenden bedeutenden Firmen repräsentiert, die jüdische Unternehmer gegründet haben (Streichholzfabrik in Sušice, Glashütte Moser in Karlsbad, ČKD in Prag). Ein weiterer Ausstellungsteil betrifft die Juden in der Tschechoslowakischen Republik (1918–1938). Die Ausstellung stellt vor allem bedeutende Persönlichkeiten aus dem Kulturleben vor – Schriftsteller und Dichter aus dem Umkreis deutsch und tschechisch geschriebener Literatur, Wissenschaftler und bildende Künstler. Ein weiterer Teil ist dem Holocaust an böhmischen und mährischen Juden (1939–1945) gewidmet. Archivquellen und Fotografien aus der Sammlung des Museums dokumentieren die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren, die Massendeportationen und das Leben im Ghetto Theresienstadt.

Das Silber tschechischer Synagogen (Stříbro českých synagog). Die Silbersammlung des Jüdischen Museums in Prag bilden mehr als sechstausend Gegenstände, die das Ergebnis von dreizehn Generationen mitteleuropäischer Gold- und Silberschmiede sind. Ihre heutige Gestalt ist durch zahlreiche historische Begebenheiten beeinflusst, die ihre Spuren auf der Mehrheit und der Art der Komposition der Sammlungsgegenstände hinterlassen habe.

 

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