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Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhundert

Nationalgalerie in Prag – Ausstellungspalais (Národní galerie v Praze – Veletržní palác), Dukelských hrdinů 47, Praha 7 - Holešovice, 170 00
Web: http://www.ngprague.cz, e-mail: info@ngprague.cz
tel.: +420224301111, +420224301122

Datum und Zeit der Veranstaltung

1. 1. 2014 – 31. 12. 2018

In der Ausstellung Tschechische Moderne I, 1890-1930 (Česká moderna I, 1890–1930) werden Werke von J. Mánes, J. Navrátil, K. Purkyně, wie auch von Autoren der Generation Nationaltheater (M. Aleš, F. Ženíšek, J. V. Myslbek, V. Hynais, J. Schikaneder u. s. w.), der Schaffer der Jugendstil-symbolistischen Vision (A. Mucha, M. Pirner, F. Bílek u. s. w.) sowie der Begründer der tschechischen modernen Kunst (A. Slavíček, A. Hudeček, J. Preisler, M. Švabinský u. s. w.) vorgestellt. Einer der bedeutendsten Teile der Dauerausstellung ist die umfassende Werkesammlung von F. Kupka, die seinen eigenwilligen Weg vom Symbolismus bis zur Abstraktion einfängt.

Die Ausstellung Tschechische Moderne II, 1900-1930 (Česká moderna II, 1900–1930) widmet sich den monografischen Profilen von E. Filla, B. Kubišta, A. Procházka, O. Kubín, O. Gutfreund und fängt die Verflechtung von expressiven Tendenzen mit der Bestrebung nach einer klaren, konstruktiven Ordnung des Kubismus ein. Ein selbständiger Raum ist für die Anwendung des Kubismus in der Architektur, im Design und in der Gebrauchskunst, einem bedeutenden tschechischen Spezifikum, reserviert. Als repräsentative Gesamtheit wird das Werk der Künstlergruppe Tvrdošíjní (J. Zrzavý, V. Špála, J. Čapek, R. Kremlička) vorgestellt, die sich am Anfang des ersten Weltkriegs gebildet hat. Aufmerksamkeit verdient auch die Ausstellung im Stil des Art Déco im Respirium.

Im dritten Teil der Ausstellung Tschechische Moderne III, ab dem Jahre 1930 (Česká moderna III, od roku 1930), werden Werke von J. Štyrský und Toyen vorgestellt, die ihren Schaffensweg zur Poesie des Surrealismus manifestieren. Das imaginative Schaffen der 30-er Jahre wird durch die Werke von F. Janoušek, J. Šímy, V. Makovský u. s. w. aufgezeigt. Die vierziger Jahre sind mit Werken von Z. Rykr, K. Černý, A. Diviš u. s .w. vertreten. Die Moderne der 50-er Jahre repräsentieren Werke von M. Medek, L. Fára, Z. Sekal u. s. w. Die weiteren Teile der Ausstellung kartieren die bildnerischen Tendenzen ab den 60-er Jahren bis zur Gegenwart.

Die Ausstellung Tschechische Gegenwartskunst (České současné umění) macht mit der Architektur, dem Bühnenbild, dem Design und ausgewählten Werken der bildenden Kunst seit dem Jahre 1980 bis zur Gegenwart bekannt.

Die Sammlung französischer Kunst (Sbírka francouzského umění) umfasst eine bedeutende, repräsentative Sammlung an Maler- und Bildhauerarbeiten von A. Rodin und E. Delacroix, der französischen Landschaftsmaler C. Corot und Th. Rousseau, der Impressionisten C. Monet, C. Pissarro und A. Renoir und der Künstler, die den Weg zur modernen Kunst geebnet haben, wie P. Cézanne, P. Gauguin, V. van Gogh und G. Seurat. Weiter sind hier einzigartige kubistische Werke von P. Picasso und G. Braque sowie Werke von Künstlern zu sehen, die vorwiegend im Pariser Umfeld der 20-er und 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts gewirkt haben – A. Derain, M. Chagall, P. Bonnard und M. Vlaminck sowie der Bildhauer Ch. Despiau, H. Laurens und weitere.

Die Ausstellung Internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts (Mezinárodní umění 20. a 21. století) präsentieret größtenteils Werke österreichischer und deutscher Künstler bis zum Jahre 1940 (G. Klimt, E. Schiele, M. Pechstein, K. Schmidt-Rottluff, O. Kokoschka) sowie deutsch-tschechischer Künstler (E. Orlik, W. Hablik, A. Brömse, M. Kopf) und ausgezeichnete, expressive Werke des norwegischen Malers E. Munch. Die russische Avantgarde ist mit Bildern von A. Lentulov und R. Falk vertreten. Die Sammlung spanischer Künstler wird durch die repräsentative Malerei von J. Miró, O. Domínguez, A. Tàpiese und weiterer sowie die Bildhauerarbeiten von H. Moore und G. Manzú repräsentiert. Zu den späteren Akquisitionen aus den 70-er Jahren gehören zum Beispiel Werke von L. Fontana, A. Perilli und M. Raysse. Im Zusammenhang mit den letzten Einkäufen und Schenkungen nach dem Jahre 1989 sollte man unter anderem B. Buffet, J. Beuys und B. Vautier sowie Werke aus der Bildersammlung der Gruppe New New Painters oder der chinesischen Künstlers Qia Ga erwähnen.

Alfons Mucha – Slawisches Epos. Den monumentalen Zyklus von zwanzig großformatigen Bildern schuf Alfons Mucha in den Jahren 1912–1926. Mit diesem Werk wollte er die Geschichte der Tschechen und weiterer slawischer Völker zusammenfassen. Überhaupt zum allerersten Mal in der Geschichte sind in Prag alle zwanzig Leinwände zusammen zu sehen. Die gegenwärtige Installation geht von Muchas ursprünglicher umfassender Einteilung des Slawischen Epos aus, von der zeitlichen Reihenfolge der einzelnen Themen. Die Bilder sind chronologisch nach den Szenen angeordnet, die auf ihnen abgebildet sind.

 

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