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Jüdisches Museum in Prag – Klaus Synagoge (Židovské muzeum – Klausová synagoga)

Die Klaus Synagoge befindet sich in direkter Nachbarschaft mit dem Altstädter Jüdischen Friedhof. Das barocke Gebäude entstand erst nach dem verherrenden Brand im Jahre 1689 und wurde im Jahre 1694 fertiggestellt. Sie ist die größte Synagoge des Prager Ghettos und war sogar die zweitwichtigste Synagoge der Jüdischen Gemeinde Prags. In der Synagoge befindet sich eine Ausstellung des Jüdischen Museums, die den jüdischen Traditionen und Bräuchen gewidmet ist.

  • Sehenswürdigkeiten & Architektur
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  • Museen

Öffnungszeiten

    • November – März
    • Mo, Di, Mi, Do, Fr, So
    • 09.00 – 16.30
    • April – Oktober
    • Mo, Di, Mi, Do, Fr, So
    • 09.00 – 18.00

Samstags und an jüdischen Feiertagen geschlossen.

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praktische Informationen

Die umfassende Sammlung an Judaistik, die über 40.000 Sammlungsgegenstände, 100.000 Bücher und ein reichhaltiges Archiv der jüdischen Kultusgemeinde umfasst, ist nicht nur in ihrer Menge einzigartig, sondern vor allem dadurch, dass sie aus einer geschlossenen Region – aus Böhmen und Mähren – stammt. In ihrem Komplex liefert sie ein kompaktes Bild über das Leben und die Geschichte der Juden in dieser Region. Das Museum sitzt in den Prager Synagogen und in weiteren jüdischen Sehenswürdigkeiten.

OBJEKTE DES JÜDISCHEN MUSEUMS IN PRAG:

Galerie Robert Guttmann

  • Prag 1, U Staré školy 3
  • Ein Ort für kurzzeitige Ausstellungen mit jüdischer Thematik

Klaus Synagoge

  • Prag 1, U Starého hřbitova 3a
  • Die Dauerausstellung erzählt über jüdische Traditionen, die sich auf Synagogen als auch auf das Alltagsleben von jüdischen Familien beziehen.

Maisel Synagoge

  • Praha 1, Maiselova 10
  • Eine Ausstellung mit dem Thema: „Juden in den tschechischen Ländern im 10. – 18. Jahrhundert“

Zeremonienhalle

  • Praha 1, U Starého hřbitova 3
  • Die Ausstellung widmet sich der Medizin im Ghetto, dem Tod und der Tätigkeit der Prager Chewra Kadischa Beerdigungsbruderschaft.

Pinkas Synagoge

  • Praha 1, Široká 3
  • Gedenkstätte für die Holocaust Opfer; die Dauerausstellung „Kinderzeichnungen aus Theresienstadt 1942 - 1944“ befindet sich im ersten Stock der Synagoge.

Spanische Synagoge

  • Praha 1, Vězeňská 1
  • Das Silber der tschechischen Synagogen
  • Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren im 19.– 20. Jahrhundert
  • Orte für regelmäßige Kammerkonzerte

Alter jüdischer Friedhof

  • Praha 1, Široká 3
  • Der Friedhof wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegründet. Hier ist eine Reihe an bedeutenden Persönlichkeiten beerdigt.

 

DIE MEISTEN JÜDISCHEN DENKMÄLER DES JÜDISCHEN MUSEUMS PRAGS KÖNNEN SIE LEDIGLICH IM RAHMEN EINES BESICHTIGUNGSRUNDGANGS BESUCHEN.

 

P R A G E R   J U D E N S T A D T

Der Besichtigungsrundgang beinhaltet folgende Denkmäler:

  • Maisel Synagoge
  • Spanische Synagoge
  • Klaus Synagoge
  • Zeremonienhalle
  • Pinkas Synagoge
  • Alter jüdischer Friedhof
  • Galerie Robert Guttmann
  • Altneusynagoge

Eintritt:

  • Erwachsene: 500 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 350 CZK
  • Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung (ZTP, ZTP-P) + Begleitung: 85 CZK
  • Familien (2 Erwachsene, bis zu 4 Kindern) – Erwachsene: 500 CZK, Kinder 6-15 Jahre: 160 CZK

 

J Ü D I S C H E S  M U S E U M   I N   P R A G

Der Besichtigungsrundgang beinhaltet folgende Denkmäler:

  • Maisel Synagoge
  • Spanische Synagoge
  • Klaus Synagoge
  • Zeremonienhalle
  • Pinkas Synagoge
  • Alter jüdischer Friedhof
  • Galerie Robert Guttmann

Eintritt:

  • Erwachsene: 350 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 250 CZK
  • Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung (ZTP, ZTP-P) + Begleitung: 50 CZK
  • Familien (2 Erwachsene, bis zu 4 Kindern) – Erwachsene: 350 CZK, Kinder 6-15 Jahre: 100 CZK
  • Kinder bis 6 Jahre kostenlos

 

A L T N E U S Y N A G O G E

Die Prager Jüdischen Gemeinschaft ist für die Betreuung der Synagoge zuständig.

  • Erwachsene: 200 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 140 CZK
  • Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung (ZTP, ZTP-P) + Begleitung: 35 CZK
  • Familien (2 Erwachsene, bis zu 4 Kindern) – Erwachsene: 200 CZK, Kinder 6-15 Jahre: 100 CZK
  • Kinder bis 6 Jahre kostenlos

 

G A L E R I E   R O B E R T   G U T T M A N N

  • Erwachsene: 50 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 30 CZK
  • Kinder bis 6 Jahre kostenlos

 

Die Eintrittskarte ist ab Erstverwendung 7 Tage gültig. Jedes Objekt kann man nur einmal besuchen.

Für mehr Informationen

 

 

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Kontakte

  • Jüdisches Museum in Prag – Klaus Synagoge (Židovské muzeum – Klausová synagoga)
  • U Starého hřbitova 1
  • 110 00 Praha 1- Josefov
  • +420222749211

Programme

Objekt geschichte

Klausensynagoge – Jüdisches Museum

Auf dem zum Alten Jüdischen Friedhof durch den damaligen Primas Mordechai Meisel zugekauften Grundstück wurde ein aus drei Teilen, Klausen, bestehendes Gebäude ausgebaut (Klaus = Zelle, Zimmer aus dem lateinischen Claustrum). Daher kommt der Name der Synagoge. Einen Teil gründete Rabbi Löw für die Talmud-Hochschule, der zweite Teil war ein Oratorium und der dritte Teil wurde für das Ritualbad (Mikwe) und für die Krankenpflege bestimmt. Im Jahre 1689 brannte das gesamte Objekt nieder und durch den Verdienst des Priors Solomon Chalis Cohen entstand bis 1694 im Frühbarockstil eine neue jetzt schon die einzige Synagoge, die über einen einschiffigen Hallenraum mit einem reichlich gestuckten Tonnengewölbe mit Lünetten verfügt. Ursprünglich hieß sie Neue Klausenschule. Sie war die größte Synagoge im Ghetto, die zweite Hauptsynagoge der Prager Jüdischen Gemeinde und die Synagoge der Prager Bestattungsbrüderlichkeit (eine für Jüdischen Bestattungen und Friedhöfe, für Kranke, Überalterte und Sterbende sorgende Anstalt).
Geregelt wurde sie in den Jahren 1882 - 1883 durch den Architekten Friedrich Münzberger und erneut nach 1921. Während der Besetzung wurde die Innenausstattung vernichtet. Der weitere Umbau der Synagoge fand in den Jahren 1979 - 84 und 1995 - 96 statt. Aus dem Originalbau blieben nur die Fensterform und die Textstafel auf dem Pfeiler erhalten, die die Entstehung der Synagoge ins Jahr 1694 datiert. Hier ist die konstante Exposition des Jüdischen Museums untergebracht – Jüdische Traditionen und Bräuche.

 

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zusammenhängende Geschichte

Information source: Židovské muzeum v Praze