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Jüdisches Museum in Prag – Maisel Synagoge (Židovské muzeum – Maiselova synagoga)

Die Maisel Synagoge wurde in den Jahren 1590 - 1592 vom Primus der Jüdischen Stadt, Mordechaj Maisel, erbaut, der auch den weitläufigen Renaissance-Umbau des Ghettos finanziert hat. Das ursprüngliche Renaissance-Gebäude litt sehr unter dem Brand im Jahre 1689 und im Laufe der Jahre wurden an ihm eine Anzahl von Reparaturarbeiten durchgeführt.

  • Sehenswürdigkeiten & Architektur
  • Synagogen / jüdische Sehenswürdigkeiten
  • Renaissance
  • historistische Stile
  • Kultur & Unterhaltung
  • Museen
  • barrierefreier Zugang

Öffnungszeiten

    • November – März
    • Mo, Di, Mi, Do, Fr, So
    • 09.00 – 16.30
    • April – Oktober
    • Mo, Di, Mi, Do, Fr, So
    • 09.00 – 18.00

Samstags und an jüdischen Feiertagen geschlossen

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praktische Informationen

Die umfassende Sammlung an Judaistik, die über 40.000 Sammlungsgegenstände, 100.000 Bücher und ein reichhaltiges Archiv der jüdischen Kultusgemeinde umfasst, ist nicht nur in ihrer Menge einzigartig, sondern vor allem dadurch, dass sie aus einer geschlossenen Region – aus Böhmen und Mähren – stammt. In ihrem Komplex liefert sie ein kompaktes Bild über das Leben und die Geschichte der Juden in dieser Region. Das Museum sitzt in den Prager Synagogen und in weiteren jüdischen Sehenswürdigkeiten.

OBJEKTE DES JÜDISCHEN MUSEUMS IN PRAG:

Galerie Robert Guttmann

  • Prag 1, U Staré školy 3
  • Ein Ort für kurzzeitige Ausstellungen mit jüdischer Thematik

Klaus Synagoge

  • Prag 1, U Starého hřbitova 3a
  • Die Dauerausstellung erzählt über jüdische Traditionen, die sich auf Synagogen als auch auf das Alltagsleben von jüdischen Familien beziehen.

Maisel Synagoge

  • Praha 1, Maiselova 10
  • Eine Ausstellung mit dem Thema: „Juden in den tschechischen Ländern im 10. – 18. Jahrhundert“

Zeremonienhalle

  • Praha 1, U Starého hřbitova 3
  • Die Ausstellung widmet sich der Medizin im Ghetto, dem Tod und der Tätigkeit der Prager Chewra Kadischa Beerdigungsbruderschaft.

Pinkas Synagoge

  • Praha 1, Široká 3
  • Gedenkstätte für die Holocaust Opfer; die Dauerausstellung „Kinderzeichnungen aus Theresienstadt 1942 - 1944“ befindet sich im ersten Stock der Synagoge.

Spanische Synagoge

  • Praha 1, Vězeňská 1
  • Das Silber der tschechischen Synagogen
  • Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren im 19.– 20. Jahrhundert
  • Orte für regelmäßige Kammerkonzerte

Alter jüdischer Friedhof

  • Praha 1, Široká 3
  • Der Friedhof wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegründet. Hier ist eine Reihe an bedeutenden Persönlichkeiten beerdigt.

 

DIE MEISTEN JÜDISCHEN DENKMÄLER DES JÜDISCHEN MUSEUMS PRAGS KÖNNEN SIE LEDIGLICH IM RAHMEN EINES BESICHTIGUNGSRUNDGANGS BESUCHEN.

 

P R A G E R   J U D E N S T A D T

Der Besichtigungsrundgang beinhaltet folgende Denkmäler:

  • Maisel Synagoge
  • Spanische Synagoge
  • Klaus Synagoge
  • Zeremonienhalle
  • Pinkas Synagoge
  • Alter jüdischer Friedhof
  • Galerie Robert Guttmann
  • Altneusynagoge

Eintritt:

  • Erwachsene: 500 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 350 CZK
  • Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung (ZTP, ZTP-P) + Begleitung: 85 CZK
  • Familien (2 Erwachsene, bis zu 4 Kindern) – Erwachsene: 500 CZK, Kinder 6-15 Jahre: 160 CZK

 

J Ü D I S C H E S  M U S E U M   I N   P R A G

Der Besichtigungsrundgang beinhaltet folgende Denkmäler:

  • Maisel Synagoge
  • Spanische Synagoge
  • Klaus Synagoge
  • Zeremonienhalle
  • Pinkas Synagoge
  • Alter jüdischer Friedhof
  • Galerie Robert Guttmann

Eintritt:

  • Erwachsene: 350 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 250 CZK
  • Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung (ZTP, ZTP-P) + Begleitung: 50 CZK
  • Familien (2 Erwachsene, bis zu 4 Kindern) – Erwachsene: 350 CZK, Kinder 6-15 Jahre: 100 CZK
  • Kinder bis 6 Jahre kostenlos

 

A L T N E U S Y N A G O G E

Die Prager Jüdischen Gemeinschaft ist für die Betreuung der Synagoge zuständig.

  • Erwachsene: 200 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 140 CZK
  • Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung (ZTP, ZTP-P) + Begleitung: 35 CZK
  • Familien (2 Erwachsene, bis zu 4 Kindern) – Erwachsene: 200 CZK, Kinder 6-15 Jahre: 100 CZK
  • Kinder bis 6 Jahre kostenlos

 

G A L E R I E   R O B E R T   G U T T M A N N

  • Erwachsene: 50 CZK
  • Kinder 6-15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre: 30 CZK
  • Kinder bis 6 Jahre kostenlos

 

Die Eintrittskarte ist ab Erstverwendung 7 Tage gültig. Jedes Objekt kann man nur einmal besuchen.

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Kontakte

  • Jüdisches Museum in Prag – Maisel Synagoge (Židovské muzeum – Maiselova synagoga)
  • Maiselova 10
  • 110 00 Praha 1- Josefov
  • +420222749211

Programme

Objekt geschichte

Maiselsynagoge – Jüdisches Museum

Sie wurde aufgrund des Privilegiums von Rudolph II. als Privatsynagoge des Primas der jüdischen Gemeinde Mordechai Meisel 1590 - 1592 gebaut. Der Baumeister Juda Coref de Herz entwarf seiner Zeit ein ungewöhnliches dreischiffiges Renaissancegebäude mit ausdrucksvollen gotisierenden Zügen. Den Bau leitete Joseph Wahl. Die ausgedehnte und stattliche Synagoge wurde auf 20 Pfeilern ausgebaut. Der Gründer Meisel widmete ihr eine Vielzahl wertvoller Ritualgegenstände. Die Synagoge wurde im Laufe der Jahre mehrere Male umgebaut. Im Jahre 1689 brannte sie total nieder und bei der Renovierung nach dem Brand wurde sie verkürzt und wird von nur noch 14 Pfeilern getragen. Das Hauptschiff wurde auf dem alten Grundriss erbaut, es wurde durch das Tonnengewölbe gewölbt, die Seitenschiffe hatten Etagengalerien. In den Jahren 1862 - 1864 wurde sie vom Arch. J. M. Wertmüller umgebaut. Zuletzt erzwang sich die Sanierung Josefovs an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert einen neuen gotisierenden Umbau nach dem Arch. Alfred Grott mit einem falschen Gerippe, einer eingebauten Galerie, neuen Fenstern und einer neugotischen Ausstattung des Innenraums.
Während des 2. Weltkriegs sammelten hier die Nazis etwa 6000 künstlerische Gegenstände aus sonstigen 153 böhmischen und mährischen Synagogen ein, von denen sie ein Gegenjudenmuseum errichten wollen. Die Sammlung wurde 1950 dem jüdischen Staatsmuseum übergeben, das später in der Meiselsynagoge die konstante Exposition “Silber der tschechischen Synagogen“ darstellte. In den 60er Jahren wurde der Innenraum umgebaut und in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die komplette Renovierung durchgeführt. Gegenwärtig ist in der Synagoge die konstante Exposition des jüdischen Museums “Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren 10. –18. Jahrhundert“ installiert.

 

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zusammenhängende Geschichte

Information source: Židovské muzeum v Praze