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Seminargarten (Seminářská zahrada)

Der ursprüngliche Klostergarten des Karmeliterordens gehörte im 18. Jahrhundert zum erzbischöflichen Seminar, von wo sich auch der Name ableitet. Mehr als 2 000 hochbetagte Obstbäume und 800 Mandelbäume verstecken die frühklassizistische Kapelle, das priesterliche Refektorium und das Denkmal des Schriftstellers Jan Neruda, der in der Nähe geboren worden ist. Der Garten ist Teil der Parks am Laurenziberg, von wo sich wunderschöne Ausblicke auf Prag eröffnen.

Seminargarten (Seminářská zahrada), Praha 1 - Malá Strana, 118 00

Objekt geschichte

Der Seminargarten (ursprünglich Griesberg-Garten) wurde in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts zum Klostergarten des Karmeliterordens der Siegreichen Jungfrau Maria. Sie meißelten auch Höhlchen in den Sandsteinfelsen im obersten Teil aus. Nach der Auflösung des Klosters im Jahre 1784 wurde er in den Garten des Erzbischofseminars (damals im Clementinum ansässig) umgewandelt. In den Jahren 1912 - 14 wurde hier eine große Zahl von Obstbäumen angebaut, den Umgestaltungsplan führte Svatopluk Mocker durch. Im Jahre 1927 kaufte den Garten die Prager Gemeinde, die Umfassungsmauern wurden beseitigt und am 1. 5. 1930 wurde er für die Öffentlichkeit geöffnet. Im Seminargarten wachsen ca. 2 100 Obstbäume und 150 Zwergbäume. Im Garten sind 800 Mandelbäume ausgepflanzt. Ein Birnbaum soll ein Zeitgenosse von Jan Neruda gewesen sein, der unweit in der aufgelösten Újezd-Kaserne geboren wurde. Deshalb steht im unteren Teil des Gartens in der Nähe der Seilbahn sein Bronze-Denkmal aus dem Jahr 1970 von Jan Simota. In der Nähe ist eine Bronzefontäne mit Burschenplastiken.

Im Garten befinden sich auch eine frühklassizistische Kapelle und ein priesterliches Refektorium.

Der Seminargarten ist ein Bestandteil des Laurenziberg-Baumgartens, er liegt in seinem Ostteil. Von hier gibt es ganz schöne Aussichten auf Prag.

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