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Der städtische Glockenturm des Hl. Nikolaus (Svatomikulášská městská zvonice)

Der malerische Ausblick auf die Kleinseitner Häuser und Plätze ist die Belohung für den Aufstieg der 215 Stufen, die in eine Höhe von 65 Metern zum Wandelgang des Turms der angrenzenden Barockkirche des Heiligen Nikolaus führen. Der Glockenturm aus dem Jahre 1755, der gleichzeitig auch als Feuermeldestelle diente, war der letzte Meldeturm in Prag. Seit den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts diente der Turm Beobachtern der Staatspolizei, um die westlichen Botschaften in der Umgebung des Turms zu beobachten.

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Öffnungszeiten

    • November – Februar
    • ganze Woche
    • 10.00 – 18.00
    • März
    • ganze Woche
    • 10.00 – 20.00
    • April – September
    • ganze Woche
    • 10.00 – 22.00
    • Oktober
    • ganze Woche
    • 10.00 – 20.00

Eintrittspreise

  • Grundpreis 100 Kč
  • ermäßigter Eintrittspreis 70 Kč
  • Eintrittspreis für Familien 250 Kč

Kontakte

  • Der städtische Glockenturm des Hl. Nikolaus (Svatomikulášská městská zvonice)
  • Malostranské náměstí 29
  • 118 00 Praha 1- Malá Strana
  • +420725847927

Programme

Objekt geschichte

Den Turm, Glockenturm oder Wartturm, der an die Kirche anliegt, baute Kilian Ignaz Dientzenhofer, Anselmo Lurago beendete ihn nach seinen Entwürfen im Jahr 1755. Der Turm ist gleich so hoch wie die Kuppel der Kirche, der Öffentlichkeit zugänglicher Wandelgang ist in der Höhe von 65 m und es führen 215 Stufen dorthin. Der Turm gehörte der Gemeinde, nicht der Kirche, was das Wappen der Kleinseite (Malá strana) über dem Eingang symbolisiert. Deshalb hat es auch die Hausnummer 556, während die kirchlichen Bauten meistens keine Nummer hatten. Der Turm hat auch einen separaten Eingang vom Platz. Übrigens es war seit Mittelalter gewöhnlich, dass die Glockentürme der Kirchen meistens Gemeinden bauten. Der Turm der Kirche St. Nikolaus war der letzte Wartturm in Prag. Im Jahr 1891 zog aus dem Turm der letzte Turmwächter aus, dessen Aufgabe war, bei einem Brand zu läuten und die Richtung mit einer roten Fahne oder in der Nacht mit einer Laterne zu zeigen. Nach ihm wohnte hier der Maler Jan Vochoč, der überwiegend Hradschin (Hradčany) und kleinseitner Dächer malte. Seit Anfang der 50er Jahre bis zum Fall des kommunistischen Regimes war hier eine Beobachtungsstelle der Staatssicherheit, die von hier vor allem das Geschehen in den Botschaften der westlichen Länder überwachte.

Geschichte des Objekts zeigen

Information source: www.muzeumprahy.cz